Elli's Path

- unser gemeinsamer Weg-

Herzlich Wilkommen!

Oder mit Ellis Taten: Schwanzwedeln und das nächste Spielzeug anschleppen. Danach auf den Rücken schmeißen und Bauch kraulen lassen.

Hier möchte ich über unser Leben mit der "kleinen" Elli (Enia Nala vom Dornenbusch) berichten.

Wir hoffen unsere Berichte gefallen euch!


17. Januar 2018, 09:09

Die Sache mit dem Silvester – Oder auch warum man einfach immer zwei Leinen dabei haben sollte

Zuerst mal wünschen Elli und ich all unseren Lesern noch ein verspätetes gutes neues Jahr.
Wir hoffen ihr seid gut reingekommen und den Hundehaltern unter euch ist kein Hund davon gelaufen.
Die Zeit so ab Mitte Dezember hört und lies man es immer mehr: Passt auf eure Hunde auf, denn, es gibt nicht nur viele Hunde die durch die Raketen wirklich Angst haben, sondern auch ein Hund der keine Angst hat kann durch eine Rakete vor den Pfoten erschrecken und abhauen.
Deswegen so die meisten Empfehlungen ab dem Datum des Feuerwerksverkaufes bis zu zwei oder drei Tage nach Silvester den Hund an der Leine lassen und am besten noch doppelt über Halsband und Geschirr sichern.
Soweit die Theorie….
In der Praxis sah das dieses Jahr bei uns irgendwie anders aus. Elli hatte Freilaufrecht bis einschließlich 31.12. Nur als Patrick Nachts mit ihr zum Pipi machen raus war (nach den ganzen Böllern) war sie an der Leine. Versteht mich nicht falsch, ich bin mir durchaus bewusst, dass auch Elli sich erschrecken und weglaufen könnte und ich will Silvester und die Gefahren gar nicht runterspielen. (Auf Facebook hatte ich eine Zahl mit glaub über 650 Hunden gelesen die wegen Silvester weggelaufen waren). ABER wir wohnen hier einfach auf dem Dorf. Und tatsächlich haben wir den ersten Böller am 31.12 so gegen 16 Uhr auf unserer Abendrunde gehört. Wenn die Leute hier mehr oder früher schießen würden wäre Elli auf jeden Fall auch mehr gesichert. Aber es war irgendwie auch ganz lustig: Es knallt, Elli setzt sich hin und sucht verdaddert den Himmel ab. Jetzt fragt ihr euch vielleicht warum? In der Dummyarbeit wird oftmals verbunden mit einem Wurf (oder auch einfach nur aufein verstecktes Dummy) geschossen. Die Schüsse hören sich zwar nicht ganz gleich an aber ähnlich. Elli hat also verwirrt den Schützen und das fallende Dummy gesucht.
Auch das Feuerwerk um 12 fand Elli wenig spektakulär, sie hätte es wohl auch verschlafen, wäre Patrick nicht in die Küche gelaufen und hätte und ein Glas Sekt geholt. Trotz allem ist für mich eins klar: Elli wird zu diesem Zeitpunkt NIE auf mit auf die Straße gehen. Denn von unserem Balkon aus konnte ich wirklich sehen, wie eine Rakete oderr Batterie oder,…Direkt bei uns auf dem Hof explodierte. Wäre das vor Ellis Pfoten passiert hätte ich auch für gar nichts garantieren können.
Die Tage nach Silvester waren bei uns dann genau so ruhig wie die Tage vor Silvester. Trotzdem hat Elli ihr Halsband mit Marken um bekommen (wobei es ja theoretisch besser ist, wenn sie ohne entläuft. Mit besteht immer die Gefahr, dass sie wo hängen bleibt). Und ich hatte auch eine zweite Leine dabei, falls man doch auf einen entlaufenen Hund trifft und die Möglichkeit zum Sichern bekommt. Nach drei Tagen ging heir aber alles wieder seinen gewohnten Gang.

BIS GESSTERN…
Gestern auf unserer Mittagsrunde: Elliund ich waren gerade wieder in’s Dorf gekommen und auf der Pferdeweide am Ortsrand lag ein verwehter gelber Sack.Ich beschloss also noch kurz bei den Besitzern der Weide zu klingeln um Bescheid zu geben. Plastikmüll ist ja für Pferde sicherlich auch nicht gesund. Als ich mich in Richtung des Hauses wandte stand auf der keinen Wiese gegenüber ein Whippet (Windhund).
Okay… Und was jetzt? Zuerst mal in die Knie gehen und mit hoher Stimme herlocken. Der Hund sah ziemlich verschreckt aus und ich war mir erst wirklich nicht sicher ob er zu uns kommen würde. Ich glaube hier war mein und sein Glück, dass ich Elli mit dabei hatte. So ein Hund ist für einen verängstigten Hund doch nochmal anderer Anreiz als ein ich. Und so war es tatsächlich so dass der kleine Whippet zu uns gelaufen kam. Vorscihtig hab ich sie schnüffeln lassen und dann das vorhandene Halsband in die Hand genommen.
So und nun? Die zweite Leine lag natürlich da wo man sie nicht braucht: Zuhause. Also habe ich erst mal kurz Ellis Moxon Leine abgemacht und sie mittels der Handschlaufe am Ring des Halsbandes befestigt. Wie ich schon geschrieben hatte wollte ich eh bei den Besitzern der Pferdeweide klingeln – diese haben Gott sei Dank auch einen Hund. Hier habe ich mir eine zweite Leine geliehen um einigermaßen geordnet mit beiden Hunden zum Tierarzt zukommen. Die Nummer die auf der vorhandenen Marke stand war nämlich leider kaum lesbar und da wir auf dem Dorf wohnen dachte ich mir: entweder weiß der Tierarzt wem sie gehört oder der andere Vorteil ist, die meisten Hunde haben einen Chip und sind auch beim Portal „Tasso“ registriert. Hierdurch kann man die Besitzer dann ganz schnell ausfindig machen.
Soweit die Theorie. Die kleine „Nelly“, so viel hatte ich von der Hundemarke entziffern können, fand die Straße zum Tierarzt allerdings total doof und setzte den Rückwärtsgang an. Da half dann weder Elli noch locken. und da ich nicht wollte, dass sie sich aus ihrem Halsband windet und wieder abhaut sind wir dann erst mal zu uns nach Hause. Von dort aus konnte ich den Tierarzt anrufen, der mir anhand der Beschreibung des Hundes sagen konnte wer der Besitzer ist und wie ich diesen erreichen kann. Wir mussten hier dann noch gemeinsam etwas Zeit verbringen, da die Besitzerin ihr Handy im Auto gelassen hatte. Nach ca. 30 Minuten wurde die Kleine abgeholt und wir konnten wieder zum normalen Tagesablauf übergehen und heute Morgen hatte ich sicherheitshalber wieder eine zweite Leine mit Karabiner in der Jackentasche.:)

Redakteur

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22. November 2017, 16:59

Spontanität des Hundehalters: oder auch warum Mücken manchmal ganz große Klasse sind

Bereits vor einigen Wochen erzählte mir eine liebe Bekannte: „Wir machen Ende November beim Muggeseggele- Cup mit. Das ist ein inoffizieller Trainingsworkingtest wo man auch seine Hunde testweise in der nächsten Klasse führen darf.“ Ich war natürlich ganz fasziniert aber leider waren da schon keine Meldungen bzw. nur noch über Warteliste möglich. Und nach unserer versammelten Dummyprüfung dachte ich auch, eigentlich wäre jetzt ja erst mal ein wenig runter kommen und Training angesagt, dass Elli wieder auf ihre alte Form zurück kommt. (Sie ist immer noch ein sehr durchgeknalltes Huhn zurzeit). Durch Zufall entdeckte ich dann Anfang letzter Woche einen Aufruf auf Facebook: Freie Plätze im Muggeseggele Cup! Oh man.. So ein Zufall. Also Patrick angehauen und gefragt ob wir am Samstag mal wieder eine Tour in den schönen Schwarzwald machen. Er hat also zugestimmt und schwupps war ich mit Elli auch schon in der A angemeldet. Das ist ja die Klasse wofür wir eigentlich die Prüfung machen wollten aber leider nicht geschafft haben.
Vergangenen Samstag machten wir uns dann wieder in aller hergottsfrühe auf den Weg nach Seelbach im Schwarzwald. Dort würden wir (mal wieder) auf dem Walzenhof zu Gast sein. (Es ist ja immer eine Freude Ellis „Wurzeln“ zu besuchen.) Insgesamt waren wir 11 Teilnehmer in der A zweimal 4 und einmal 3 Personen pro Gruppe. Es waren drei Richterinnen da. Eine aus Deutschland und zwei aus Österreich. Insgesamt mussten wir in dem durchaus schwierigen Gelände (sehr hügelig, nass,…) sechs Aufgaben bewältigen. Ich habe nach unseren Aufgaben mal ein paar Fotos vom Gelände gemacht und versuche die mal später noch einzufügen.
Wir haben bei Aufgabe drei begonnen:
1. Hund , Richter und Halter standen auf einer Wiese mit Blick auf einen Minihügel, der von Gestrüpp und Bäumen gesäumt war. Auf dem Hügel stand der Schütze. Ein Dummy wurde nach Blickrichtung links geworfen. Hund wurde über die Startnummer freigegeben und durfte die Markierung arbeiten. Als der Hund zurück war und in Grundstellung gebracht wurde hat der Schütze das zweite Dummy um 180 Grad gewendet nach links auf die Hügelkuppe geworfen. Ach wieder Freigabe über die Startnummer und Dummy durfte gearbeitet werden.
2. Wir standen am Fuß eines dieses mal wirklich langen Hügels. Es ging sicherlich 50 Meter Bergauf (Ich bin mega schlecht im Entfernungen schätzen). Oben auf der Hügelkuppe sicherlich nochmal in 10-15 Meter Entfernung stand der Schütze der Das Dummy nach Rechts Richtung eines Baumes geworfen hat. Freigabe durch die Startnummer. Während sich der Hund auf dem Rückweg befand wurde dort in der Fallregion ein Dummy hingelegt. Dieses Blind musste der Hund dann auch Abgabe des ersten Dummys arbeiten
3. Auch wieder ein Geländeaufgang in Form eines Weges. Links war auch durch einen Hügel abgetrennt eine Kleine Kule mit Gestrüpp. Der erste Dummy flog unterhalb des Hügels und rollte deswegen in die Kule. Auch wieder Freigabe durch die Richterin. Dann als der Hund das Dummy gebracht hatte flog ein zweites Dummy über diese Abtrennung also auf die Hügelkuppe. Apport nach Freigabe.
4. Die vierte Aufgabe war ein Beschossenes Blind. D.H an einem Baum stand ein Helfer der Richtung Boden Schoss. Ca. 10 Meter entfernt vom Helfer war ein etwas dichterer Grasbewuchs in der das Dummy lag. Dies musste vom Hund geholt werden
5. Ein kleiner Walk up. Die Richterin lieft hinter einem und man durfte das Tempo frei wählen. An einem bestimmten Punkt nach ca. 20 Meter musste man den Hund absetzten. Gemeinsam mit der Richterin wurde nochmal gerade aus weiter gelaufen um dann in einem Gestrüpps den Dummy sichtbar für den Hund selbst abzulegen. Man ging zurück zum Hund und gemeinsam nochmal einige Meter in Richtung Ausgangspunkt. Dann wurde angehalten und der Hund durfte das Dummy holen.
6. Ein weiterer Walk up mit Richterin. Anhalten nach ansage, erster Dummy flog, Freigabe durch Richterin. Weiter laufen, stopp, zweiter Dummy flog.

Alles in allem wirklich anspruchsvolle Aufgaben. Trotz allem haben Elli und ich es irgendwie geschafft, dass wir mit sehr guten 86 Punkten und einem super tollen 4. Platz unseren ersten „Wettbewerb“ in der A Klasse meistern. Die Stimmung war den ganzen Tag über klasse. Man musste nirgends lange warten und ich konnte nochmal unglaublich viel lernen. Die Richterinnen haben wirklich mehr als fair bewertet und einem wertvolle Tipps gegeben. Was mich aber noch mehr freut, ist, dass nach jeder der ersten drei Aufgaben jede der einzelnen Richterinnen in irgendeiner Formgesagt hat, dass Elli ein klasse Hund ist, sie super arbeitet und wirklich viel Potenzial hat. Bei unserer dritten Aufgabe in der wir dann als quasi vorletzte der ganzen Truppe gestartet haben war sogar das Kommentar, dass Elli die beste Leistung bisher gebracht hatte. Sowas freut mich immer noch mehr als die ganzen Punkte und Platzierungen.
Wir bedanken uns ganz herzlich beim ganzen Orga Team rund um Martin Kuse und dem Swabian Gundog Trianing. Und natürlich bei den drei Richterinnen, die den ganzen Tag (trotz fieser Verletzung des Hundes) wirklich gut gelaunt waren und super Tipps gegeben haben. Und natürlich auch an den Walzenhof, die es möglich machen, dass man bei ihnen eine solche Veranstaltung abhalten kann. Das ist ja auch nicht selbstverständlich. Wir hoffen wir können nächstes Jahr wieder dabei sein!

Redakteur

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12. November 2017, 16:51

Von großen Freuden und kleinen Rückschlägen

Nun ist unser kleines „Höllenwochenende“ schon zwei Wochen her und wir haben uns erfolgreich von allen Strapazen erholt. Und während Elli und ich uns nach einem etwas nassen Spaziergang wieder aufwärmen habe ich gedacht ich schreibe noch kurz ein paar Einblicke in unser „Höllenwochenende“. Samstag morgen: Es war noch dunkel…. Herrchen Frauchen und elli machten sich auf den Weg nach Villingendorf. Als vierter Hund (erste Hündin nach drei Rüden) von insgesamt 9 Hunden hatten wir einen sehr schönen Startplatz erwischt. Auch die Aufregung war zwar präsent aber hielt sich Gott sei Dank in Grenzen. Zwei der drei Rüden sind dann leider durchgefallen. Dann waren schließlich Elli und ich an der Reihe – Elli war auch merklich aufgeregt bzw. im Stress, sie hatte nämlich vor der Prüfung etwas Durchfall. (Gott sei Dank hat sie es sich auf dem Platz verkniffen). Auf dem Platz durften wir uns erst etwas mit dem Gelände vertraut machen und dann unsere Prüfung absolvieren. Beim DRC läuft das (noch) wie folgt ab: Man läuft zunächst mit angeleintem Hund im Fuß in drei Gangarten (Schnell, Langsam und normal) baut ein paar Ecken (nach links und Rechts abbiegen) eine Kehrtwendung (Man dreht quasi in den Hund rein um und der Hund läuft dann hinter einem die Drehung an die Fußseite mit) und zwei mal stehen bleiben ein (dabei muss der Hund sobald man steht sich hinsetzen). Dann kommt eine Menschengruppe, da läuft man durch, sagt zwei Personen hallo und die Gruppe geht wieder.
Das Schema wiederholt man dann gleich nochmal ohne Leine. Danach sind Sitz und Platz aus der Bewegung dran, das heißt der Hund muss sich hinsetzen bzw. hinlegen während der Hundeführer dann weiterläuft. Dann Platz außer Sicht: Hund wird abgelegt, Hundeführer wird von zwei „fremden Menschen „ und einem Hund abgeholt und muss dort liegen bleiben während er den Hundeführer nicht sieht. Und Schlussendlich die Disziplin: bringen eines weichen Gegenstandes (also das was wir im Dummytraining eh machen). Elli hat wirklich alles sehr schön gemacht und ich war richtig stolz bis….. Ja bis das Sitz aus der Bewegung kam. Wir hatten das ja schon geübt, aber der Unterschied war, das sie eben etwas länger sitzen musste als wir das bisher geübt hatten. Und Elli und sitzen… Naja, sie sieht das nicht immer so ein und denkt sich ich leg mich dann doch lieber hin… Ist ja schließlich viel bequemer. Und beim Platz außer Sicht hat sie sich anscheinend kurz hingesetzte wie mein Mann berichtet hatte... Naja. Gab insgesamt vier Punkte Abzug Trotz allm hat Elli die Prüfung mit 76 von 80 Punkten, dem Prädikat „vorzüglich“ und einem sagenhaften zweiten Platz mehr als gerockt. Auch den Stadtteil, der dann noch folgte hat sie bravourös gemeistert. Hier war einfach nochmal wichtig zu sehen, dass der Hund in auch etwas komischen Situationen nicht aggressiv reagiert.
Das schönste Lob war die Begeisterung der Richterin über unsere kleine Maus. Die sei richtig klasse und auch sehr hübsch. Vor allem fand sie es gut, dass wir darauf achten, dass sie eben nicht, wie gerade „Mode“ so breit füttern sondern darauf achten, dass sie ihre schlanke Linie behält.
Abends haben wir dann in einem Gasthof in der Nähe übernachtet um nicht abends wieder 1,5h zurück und am nächsten Morgen noch früher wieder zur nächsten Prüfung 1,5h hin fahren zu müssen. Leider war Elli vom Vortag wohl etwas müde... Ihre Konzentration und Leistung ließ schon in der ersten Aufgabe zu wünschen übrig. In der zweiten Aufgabe hatte sie dann nicht aufgepasst, wo der Dummy hinfiel und ist rumgeirrt und gerannt wie ein verrücktes Huhn. Ich habe dann auch die Aufgabe abgebrochen und gesagt wir gehen nach Hause und machen die anderen Aufgaben nicht mehr, denn ich wollte auch nicht das sich da irgendetwas einschleicht. Natürlich war ich dann auch im ersten Moment kurz enttäuscht und traurig, dass sie es nicht geschafft hat, vor allem weil sie im Training und die ganzen Schnupperwettkämpfe ja immer so toll hinbekommen hat. Aber letzten Endes war ich auch froh aus dem Regen raus zu kommen… Und am wie wir zuhause waren war die Enttäuschung sowieso wieder verflogen. Letzten Endes weiß ich, dass sie es besser kann und die nächste Dummy Prüfung wird auch sicherlich erfolgreicher. Und egal wie wir lieben unseren Hund trotzdem. Auch wenn er mal Mist baut. Und am Ende kann man ja auch nicht immer Erfolg haben: Eine versemmelte Prüfung gehört im Hundeleben glaube einfach dazu. Letzten Endes ist es mir (und ich denke auch Elli) dann lieber die Dummy Prüfung zu wiederholen als die Begleithundeprüfung ;).
Am Ende möchten wir uns ganz herzlich bei der Richterin Petra Behringer bedanken! Unser Dank gilt auch der BZG Schwarzwald-Bodensee, den Organisatoren der Prüfungen, den ganzen Helfern und natürlich unseren super Trainern die uns so weit gebracht und begleitet haben und immer noch für blöde Fragen zur Stelle sind!!!!! Vielen vielen Dank!

Ich stelle auch noch gleich ein paar Bilder von Elli und mir bei der BHP ein - danke Susanne für's schicken und Bilder machen!

Ach so – Ellis Läufigkeit lässt weiter auf sich warten… :-D

Redakteur

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23. Oktober 2017, 09:50

Die Sache mit der Läuffigkeit

Bevor ich zu meinem eigentlichen Beitrag komme - noch ein kurzer Zwischenbericht von der Baden-Trophy, dem zweiten Schnupperworkingtest an dem Elli und ich Ende Semptember teilnehmen durften. Elli hat mit einem Gesamtergebnis von "sehr gut" (drei mal vorzüglich, einmal sehr gut und zweimal gut) den Tag gerockt. Und die guten Bewertungen sind mal wieder eher auf das Frauchen als auf den Hund zu schieben. Trotz allem bin ich total zufrieden und stolz auf meine junge Dame. Sie war glaub mit eine der Jüngsten bei den Schnupperen.

Nun warten wir hier gespannt - auf das kommende Wochenende und auf die hoffentlich bis dahin nicht eintretende Läufigkeit.

Kommendes Wochenende steht für Elli und mich ganz im Zeichen der Prüfungen...
Am Samstag laufen wir gemeinsam die Begleithundeprüfung und am Sonntag dann ihre erste Dummyprüfung - um dann nächstes Jahr ganz offiziell bei den Workingtests mitmachen zu können.

Es ist ja nun mal so, dass die Hündinnen so zwischen 6 Monaten und... naja einem Jahr Läufig werden. Elli war das das erste Mal im Mai. Nun, wenn man denn so dem Rhythmus aus den Internetangaben und den Anzeichen glaubt, steht nach gut 6 Monaten die zweite Läufigkeit an.
Manche Hündinnen haben einen kürzeren, manche einen längeren Rhythmus. Schaut man sich nun aber Elli und ihr vermehrtes Interesse an allem auf dieser Welt an dann glauben wir, dass sie sich an die 6 Monats "Regel" hält. Sie hört nicht mehr so gut, sie geht Spuren von anderen Hunden nach, sie fängt an zu Buddeln (hat sie bisher noch sie gemacht) und sich zu wälzen (darauf hätten wir echt auch verzichten können- wobei es bisher Gott sei Dank noch nichts stinkiges war). Außerdem fängt sie auch wieder an an zu bellen - eigentlich bellt unser Hund nicht, aber die letzten Tage kam es ein zwei Mal vor, dass sie was gesehen oder gehört hat, was ihr nicht ganz koscher war und das dann angewufft hat. Gestern war das ein toter Baumstamm der einfach an einem Hügelabgang nach oben ragte... Ist ja auch komisch sowas...
Jedenfalls merkt man so langsam, sie ist nicht mehr ganz sie selbst und da liegt was in der Mache..
Ich bin da nur mäßig begeistert - versteht mich nicht falsch, die Läufigkeit an sich ist eigentlich nicht schlimm (jedenfalls war es die erste nicht - wir sind gespannt was die zweite bringt). Man muss halt dem Hund noch etwas helfen und/oder putzen und drei Wochen mit Schlepp/Flexileine laufen gehen.
Das blöde daran ist tatsächlich nur - dass wir mit Läufigkeit unsere Dummyprüfung nicht laufen dürften. Also heißt es hier gerade jeden Tag: Elli - verkneif es dir noch eine Woche. Denn wie es so ist mit den Hündinnen, werden sie genau DANN läufig, wenn man es eigentlich gar nicht brauchen kann, wie eben kurz vor einer Prüfung oder einem Wettbewerb.
Klar kann man die Prüfung dann auch zu einem späteren Zeitpunkt einfach wo anders nochmal machen, aber für mich mit meiner Aufregung wäre es schon cool einfach alles in einem Weg zu haben.

Also ihr lieben, Drückt uns die Daumen am Wochenende, und dass Elli möglichst erst ab 30.10. ihre Läufigkeit bekommt!

Redakteur

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28. August 2017, 11:03

Von Topmodels, Schulbesuchen und unschönen Erfahrungen


Es liegen einige mehr oder weniger ruhige Wochen hinter uns, dennoch gibt es irgendwie immer was zu tun. Elli und ich werden uns in den nächsten wochen intensiv auf ihre Prüfungen im Begleithundekurs und Dummy A vorbereiten um diese Ende Oktober dann hoffentlich auch erfolgreich meistern zu können.
Vor einigen Wochen habe ich mich dazu entschlossen mal an einem professionellen Fotoshooting mit Elli mitzumachen. Dafür kam unsere liebe Fotografin Kathie (www.ktphotography,de) sogar den ganzen weg aus Solingen zu uns in den Süden. Natürlich nicht nur wegen uns sondern auch wegen ein paar anderer, die wir uns so über ein Retriever Forum kennengelernt haben. An dem Tag selbst herrschte morgens dann bei uns natürlich erst mal prompt Chaos, da wir Besuch von einem jungen Rüden im Garten hatten, der wohl von zuhause ausgebüchst war. Nachdem er gott sei dank schnell wieder von mir nach Hause gebracht war machten wir uns auf den weg nach Donaueschingen. Dabei sind wirklich ganz viele wunderschöne Bilder raus gekommen und ich konnte mich unter der tollen Auswahl gar nicht entscheiden welche ich denn nun haben möchte. Elli hat wohl, so auch Kathie, das zeug zum absoluten Top Model... Trotzdem haben wir beschlossen Elli nicht offiziell zu vermarkten... ;)
Die Ergebnisse könnt ihr übrigens in unserer Bildergalerie einsehen.
Des Weiteren haben Elli und ich letztes Wochenende einen kleinen Ausflug zu meinen Eltern gemacht. Elli durfte dann mit mir zu meinem 10 jährigen Abitreffen an meine alte Schule. Auch hier hat Elli sich durch ihre ruhige und gelassene Art und ihr durchaus freundliches Wesen in die Herzen vieler meiner ehemaligen Klassenkameraden geschlichen. Vor allem ein kleiner Sohn war ganz angetan von ihr. :) Elli fand das alles natürlich total toll, denn da konnte man sich ganz viele neue Streichel"sklaven" anlachen.
Aber nicht nur positives erlebe ich mit meiner Elli. In letzter Zeit kommt es immer wieder vor, dass mir der immense Müll, der von den Menschen achtlos in Wiesen oder im Wald "vergessen" wird deutlich mehr auffällt.
Zusätzlich kommt es auch bei uns immer mal wieder zu einer nicht ganz so positiven Begegnung. Wobei die meisten Leute Elli und mir sehr freundlich entgegentreten.
Was mich aber immer noch irgendwie am meisten beschäftigt, sind Begegnungen mit Mensch und anderen Hunden. Während auch hier zumeist die Begegnungen positiv verlaufen gab es zuletzt zwei Situationen in denen ich beobachten konnte, wie der Hundehalter seinen Hund tatsächlich schlägt. Einmal war das im Wald, der Hund bellte an deiner Flexileine gegen Elli und als wir aneinander vorbeigelaufen haben, verpasste der Halter ihm eine mit der Hand hinten in den Nacken. Das zweite mal fand ich noch schlimmer. Auf unserem Ganztagesdummytraining trainierten wir auch an der Donau. An diesem Teil kamen auf Grund des schönen Wetters einige Kanufahrer entlang. Ein Boot hatte auch einen Hund an Bord. Dieser fing beim Anblick der vielen Hunde am Ufer auch an zu bellen. Ist ja irgendwie auch verständlich. Dem Halter gefiel das so gar nicht, er rief dem Hund ein böses Nein zu und es ist wirklich nicht zu glauben: Der Hund wurde dann mit dem Paddel einmal geschlagen.
Ich weiß Hundeerziehung ist schwer, und manchmal raubt es einem wirklich den letzten Nerv. Und manchmal muss man vielleicht auch zu einer Methode greifen, die vielleicht etwas brutal aussieht. Aber ich finde physische Gewalt ist einfach ein absolutes No Go in der (Hunde)Erziehung.


07. August 2017, 08:43

Wochenendaktivitäten – alles für den Hund

Wie ihr ja schon in den letzten Beiträgen lesen konntet ist man mit Hund irgendwie immer irgendwo unterwegs. Und irgendwie sind dann immer schnell auch die ganzen Wochenenden des Monats verplant. So auch irgendwie wieder im August. Wobei „außer“ den normalem Trainingsprogramm eigentlich gar nichts groß ansteht – aber was macht man nicht alles für den Hund. Und es macht auch Spaß, ist immer abwechslungsreich und man trifft nette Leute. Nun haben wir das letzte Wochenende auch mit vollem Programm verbracht.
Am Samstag durften Elli und ich bei uns auf dem Hundeplatz der BZG Schwarzwald-Bodensee beim diesjährigen Sommerferienprogramm mithelfen. Ich war ja schon etwas gespannt, denn wo Elli hier schon Baby und Kleinkinderprobt ist, sind ältere Kinder hier zwar auch vorhanden, aber zu denen haben wir bisher noch nicht so die Berührungspunkte. Nun sollte Elli also mit mir gemeinsam eine Gruppe Kinder beschäftigen. Auf dem Hundeplatz wurden hierzu verschiedene Stationen aufgebaut. Dort konnten die Kinder allerhand über den Hund lernen aber auch Übungen und Tricks mit dem Hund machen. Ich hatte vie Mädchen im Alter zwischen 8 und 12 in meiner Gruppe und die vier und Elli hatten gemeinsam viel Spaß. Irgendwann hat dann trotz der riesen Ablenkung sogar unser normaler Begleithundekurs stattgefunden, wenn auch in etwas verkürzter und abgewandelter Form. Denn ich hätte mich genauso gut mit einem Becher Kaffee an den Rand des Platzes setzen können. Meine Gruppe hat dieses mal alle Aufgaben mit Elli gemacht. Ob Fuß laufen, ablegen, Slalom laufen mit und ohne Leine. Alles haben die vier super gemacht.. Okay, natürlich hatten sie etwas Hilfe durch ein Leckerchen in der Hand, aber hätten wir noch etwas mehr Zeit gehabt, hätten sie das auch nicht mehr gebraucht. Ich war schon ein bisschen stolz, dass auch Elli das ganze so souverän mitgemacht hat und so unkompliziert in der Führung ist. Da habe ich einfach auch noch mal die Bestätigung bekommen, dass mein Plan, sie irgendwann als Therapiehund auszubilden, sicherlich aufgehen wird. Gegen 14 Uhr sind Elli und ich dann nach Hause gefahren um uns für den nächsten Tag zu erholen.
Sonntag hatten wir mit 8 anderen Hunden und unserer Dummytrainerin ein Ganztagesseminar Dummytraining. Um 09:30 haben wir uns in der Nähe von Inzighofen an der Donau getroffen und bis 16:30 trainiert. Es war wirklich wieder ein toller Tag. Die Gruppen wurden zwei Geteilt, dass immer einer 4er Gruppe Trainierte währen die andere Pause hatte. Der 9. Hund bekam auf Grund seines „Lautstärkeproblems“ noch getrennt Aufgaben und für ihn hieß es viel WARTEN lernen. Ein Hund darf im Dummybereich nämlich nicht Laut werden. Und so haben wir wirklich schwierige und komplexe Aufgaben auch oft mit und über die Donau oder den Mühlbach in verschiedenen Distanzen und Ausführungen gemacht. Elli hat sich den ganzen Tag über wieder (meiner ganz unvoreingenommenen Meinung) super geschlagen. Klar ein paar Mal brauchte sie etwas Hilfe, gerade am Anfang noch, aber die späteren Aufgaben liefen dann immer besser und sie hat auch von den anderen aus unserer Gruppe viel Lob bekommen. Gerade dass sie einfach für ihr eigentlich doch noch junges Alter schon so schön arbeitet. Und mein ganzer Stolz war dann die letzte Aufgabe, nachdem ein Hund aus einer Suche wiederkam, viel über die Donau, auf eine kleine Insel die sich so mittig drin Befand eine Markierung. Der Hund durfte direkt geschickt werden. Elli losgerast, zack durchgeschwommen (manchmal hat sie da noch mit ins Wasser rein vor allem mit Dummy ein bisschen Probleme), Dummy in null Komma nichts gefunden und zurück. Und das allerbeste, Elli ist ein Schüttelhund – das heißt nach dem sie aus dem Wasser kommt lässt sie gerne mal den Dummy fallen, schüttelt sich, hebt ihn wieder auf und kommt dann erst zurück. Das gibt gerade in solchen offiziellen Wettbewerben allerdings Punktabzug. Der Hund soll erst die Beute dem Führer abgeben und sich dann schütteln, Elli also rausgekommen und ich habe sie nochmal mit „Hier“ gerufen, und tatsächlich, Elli hält den Dummy fest und rennt die restlichen sicherlich gut 20 Meter zu mir, lässt dann zwar den Dummy vor die Füße fallen, aber das war mir dann egal. Und alles ohne Schütteln. Auch unsere Trainerin war zu dem Augenblick begeistert und die letzte Aufgabe war für Elli dann auch Pause angesagt, denn ein Training endet ja bekanntlich immer mit einem positiven Abschluss. Und noch besser hätte sie es wohl nicht machen können, bzw. es hätte sich dann vielleicht auch wieder irgendein Fehler eingeschlichen, da Elli auch dann schon ganz schön platt war. Die nächsten Tage werden Elli und ich jetzt gemütlich zuhause verbringen, wenn es nächsten Sonntag zum nächsten Dummytraining geht.

Redakteur

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30. Juli 2017, 20:02

Elli der Star

Wie ihr in unseren aktuellen Terminen mitlesen konntet haben Elli und ich uns für den 29.07.2017 zu unserem ersten Schnupperworkingtest der „Young Star Trophy“ in der Nähe von Augsburg angemeldet.
Ein Schnupperworkingtest bzw. ein Workingtest ist eine Art Wettbewerb im Dummybereich. Beim Schnupperworkingtest geht es dabei allerdings noch um „nichts“ und man kann in relativ unverbindlicher Situation mal schauen wie einem diese Wettbewerbs- / Prüfungssituation liegt und woran man denn noch arbeiten muss bzw. kann.
Für uns also einfach auch mal spannend zu sehen wo wir stehen und wie ich und Elli in so einer Situation so funktionieren.
So machten wir uns früh morgens auf den Weg in Richtung Augsburg – mit Hund kommt man ganz schön rum. Bei dem Andrang an Hunden rutschte mir erst mal das Herz in die Hose. Insgesamt 31 Gespanne waren vor Ort. Ich hatte mir vor Start eigentlich nur ein Ziel gesteckt: Ich möchte ohne Nullrunde nach Hause gehen.
Nun war es aber so, dass nach neuer Richterordnung offiziell keine Punkte mehr gezählt werden und man am Ende des Tages entweder eben teilgenommen (eine Aufgabe wäre eine 0 gewesen) und erfolgreich teilgenommen als Prädikat verliehen bekommen hat. Bei den „richtigen“ Workingtests gibt es da vorzüglich, sehr gut, gut, bestanden und nicht bestanden.
Eine Null Runde bedeutet, man hat in einer der Aufgaben Null Punkte bekommen. Dies kann durch ganz verschiedene Dinge passieren: Der Hund springt ein (läuft los/ steht auf bevor er das darf), Pinkelt ins Gelände, Macht den Dummy kaputt, lässt einen Dummy fallen und holt dafür einen anderen, bellt oder quietscht in/ vor der Aufgabe, und bestimmt noch anderes was ich jetzt vergessen habe.
Bevor wir also in die Aufgaben starten konnten wurde uns noch gesagt, dass die Aufgaben genau so auch in einem Workingtest im geprüften Dummy A (erste Dummyprüfung) dran kommen können. Also doch auch schon ein gutes Level um zu sehen wo startet man. Die große Gruppe wurde dann in 3 Gruppen geteilt und insgesamt mussten wir 6 Aufgaben. 3 vor und 3 nach dem Mittagessen. Die Aufgaben gestalteten sich dann wie folgt:
Aufgabe 1: Richterin Petra Behringer: Man kam mit seinem Hund zur Richterin. Dort wurde die Aufgabe erklärt und das Suchgebiet ausgewiesen. Es vielen zwei Schüsse einmal von einem Helfer am oberen rechten Ende des Suchgebietes und einmal von einem Helfer der links saß. Nach Ansage der Richterin „Dein Hund holt die Stöckchen“ durfte man den Hund in die Suche schicken. Insgesamt lagen 6 Dummys in dem Gebiet. Der Hund musste 3 Stück zum Führer bringen.
Aufgabe 2: Richterin Monika Schoenbach: Die Aufgabe wurde mit zwei Gespannen absolviert. Ein Führer mit Hund stand links, der zweite rechts daneben. Der linke Hund war angeleint. Man ging im Fuß los, einige Meter Links neben den Gespannen liefen, wie in einer richtige Jagd, die zwei Helfer. Nach ein paar Metern musste man stehen bleiben, es fiel ein Schuss, der Dummy flog, und auf Ansage durfte der linke Hund das Dummy apportieren. Es folgte ein Platzwechsel von rechts und links und nochmal das gleiche Spiel.
Aufgabe 3: Richter Achim Behringer: Ein kleiner Waldweg bog sich nach rechts in das Gelände. Am Start wurde der Hund abgeleint, man lief im Fuß in den Waldweg. Ca auf Hälfte zwischen Start und Richter, kam die Anweisung stehen zu bleiben, 2 Schüsse und 2 Dummys flogen. Der Hund musste daraufhin an dieser Stelle sitzen bleiben währen man selbst zum Richter lief und eine nette Unterhaltung führte. Irgendwann durfte man den Hund zu sich rufen und in die nächste Suche schicken. 4 Dummys im Gebiet, 2 sollten gebracht werden.
Aufgabe 4: Richterin Petra Behringer: Im Wald war ein Hügel. Man stand parallel dazu. Ein Schuss fiel, und der Dummy wurde den Hügel nach unten gerollt. Richter tippe den Führer an: und der Hund durfte den Dummy holen. Auf dem Rückweg ca. bei 2/3 des Weges fiel ein zweiter Schuss und ein weiterer Dummy rollte den Hügel hinunter. Der Hund sollte dann den ersten Dummy zurück zum Führer bringen und durfte dann frei auf den Dummy geschickt werden.
Aufgabe 5: Richterin Monika Schoenbach: Die Aufgabe war ein beschossenes Blind. Heißt ein Dummy lag einige Meter vor einem Weg auf dem Boden (konnte nicht gesehen werden). Der Helfer feuerte einen Schuss darauf ab. Dabei war der Hund unangeleint neben dem Führer. Man drehte sich dann anschließend weg, lief einige Meter im Fuß weg, drehte sich wieder zurück und der Hund wurde frei auf das Dummy geschickt.
Aufgabe 6: Richter Achim Behringer: Eine Wasseraufgabe. Man stand auf einem kleinen Hügelchen, an dessen anderem Ende ein kleiner Tümpel/ Bach lag. Eine Ententröte erklang, das Dummy flog ins Wasser. Man ging den Hügel wieder Richtung Wald nach unten. Von dort aus durfte der Hund dann frei in’s Wasser um den Dummy zu holen.
Für uns war es ein wirklich spannender Tag und ich konnte einiges Lernen. Die meisten Baustellen liegen tatsächlich bei mir und für die bei Elli habe ich von den Richtern wertvolle Tipps bekommen. Das Gelände, das eigentlich nur im Wald war, war total spannend und durch die endlich wieder erschiene Sonne und den natürlichen Schatten, war es wirklich super!
An dieser Stelle ein ganz herzliches Danke an die Richter, die Sonderleitung, die Helfer und auch die Teilnehmenden, die den Tag wirklich zu etwas ganz besonderem gemacht haben!
Ach ja und unser Ziel haben wir tatsächlich erreicht: Elli und ich konnten eine Urkunde mit dem Prädikat „erfolgreich teilgenommen“ mit nach Hause nehmen. Ich denke wenn es Punkte gegeben hätte wären wir auf jeden Fall bei Gut, wahrscheinlich vielleicht sogar bei sehr gut gelandet. Und dadurch das wir Dummy wirklich als Hobby und Spaß ansehen und es das erste Mal war sind wir super zufrieden und auch richtig stolz auf unseren kleinen „Star“. Und was sehr schön war, war der Kommentar von Petra Behringer zu unserer Maus. Da die Gruppen in den Aufgaben rotiert sind kamen wir zu ihr als letztes. Dort hat auch Patrick in der Aufgabe geholfen. Als die Beiden dann zum Essen kamen, sagte sie zu uns: „Die Kleine gefällt mir gut. Sie hat ein gutes Tempo und eine gute Nase.“ Für mich ein kleines Highlight an diesem Tag!
Und zu gewinnen gab es trotz allem etwas: Jeder Teilnehmer durfte sich aus einer gefüllten Kiste einen kleinen Preis aussuchen (zur Wahr standen Dummybälle, Leinen, und ACME Pfeifen) und es gab ein Judges Choice: Das heißt die Richter wählten für sie das beste Team aus. Unseren herzlichen Glückwunsch an dieser Stell nochmal an die Gewinner!
Abends ging es wieder nach Hause, Elli und ich waren ziemlich platt und genießen jetzt noch den Rest unseres Wochenendes!

Redakteur

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24. Juli 2017, 16:56

Ein Tag – Zwei Ereignisse

Morgens 06:30 Seelbach –Schwarzwald: Der Wecker klingelt. Ein ganz normaler Tag im Leben eines Hundehalters. Aber dieser Tag sollte nicht ganz normal verlaufen. Wir schreiben den 09.07.2017. Elli, Herrchen und ich sind Freitag Abends in den Schwarzwald gefahren. Denn heute ist ein ganz besonderer Tag für uns – Ellis Wesenstest steht an.
Ein Wesenstest –den gibt es nicht nur für Listenhunde um zu überprüfen ob er Leinen-/ Maulkorbpflicht hat. Nein sowas ähnliches gibt es auch für Retriever. Allerdings um zu überprüfen ob die Merkmale, auf die man beim Retriever wert legt, auch in den Nachzuchten vorhanden sind. Dabei ist ein Wesenstest nichts Schlimmes – trotzdem war ich natürlich trotz allem ein wenig aufgeregt.
Pünktlich um 09:00 Uhr kamen wir auf dem Walzenhof an und waren erfreut einige bekannte Gesichter zu sehen. Unsere Züchterin hatte extra organisiert, dass alle Hunde aus unserem Wurf an einem Tag getestet werden konnten. So waren wir 9 Hunde – 6 Geschwister von Elli und 2 Cousinen. Elli hatte die Startnummer 5. Bevor es allerdings losging war eine allgemeine Begrüßung und Erklärung was denn heute passiert angesagt.
Ein Wesenstest ist nicht unbedingt eine Prüfung, obwohl es natürlich immer spannend ist und Hunde durchaus auch nicht bestehen können. Wobei dies eigentlich dann nur relevant ist, wenn man mit den Hunden tatsächlich auch züchten möchte. Der Test an und für sich gleicht einem Abenteuerspaziergang.
Zunächst durften die Besitzer (für den Hund bekannte Personen) mit dem Hund alleine über eine große Wiese laufen. Dabei sollte man immer, wenn der Hund stehen blieb um zu schnüffeln oder in die andere Richtung loslief die Richtung wechseln um zu sehen, wie groß der Bewegungsradius des Hundes ist und wie die Verbindung zu seinem Führer ist. Es folgte das Laufen durch eine Menschentraube, die Kreisprobe (Hund wird in einen Kreis von Menschen gesetzt), ein Test ob der Hund zuträgt, ein gemeinsames Speil mit uns aber auch mit Fremden. Dann wird der Hund noch auf die Seite/Bauch gedreht und wird von der Prüferin kurz so gehalten.
Im Anschluss erfolgt dann noch ein kleiner Parcours mit verschiedenen optischen und akustischen Reizen. Diese sollte der Hund dann, natürlich bei Bedarf auch mit Hilfe des Führers selbst erkunden. Bei uns waren das so ein Holzratsche, ein Quitschie, ein Gummipferd, eine Kuhglocke, ein Klodeckel, ein Flatterband und am Ende ein „Gespenst“. Dort war ein Mensch der komplett in einen langen braunen Mantel vermummt war und dann auch noch etwas gebeugt gelaufen ist.
Elli hatte alle Aufgaben wirklich bravourös gemeistert und da kamen wir dann zum Gespenst. Und man sah ihr schon auf Entfernung an, dieses „Ding“ das ist mir gar nicht geheuer. Sie blieb stehen, und die ersten Haare auf dem Rücken stellten sich auf. Ich habe sie dann ermutigt weiter zu laufen. Elli lief auch weiter, schaute nach vorne, ihre Haare sträubten sich bis in’s unermessliche, trotz allem suchte sie kontinuierlich immer wieder meinen Blick. Ich bestätigte und ermutigte sie weiterzulaufen. Als wir die Aufgabe dann auch erfolgreich beendet hatten, war die Richterin richtig begeistert. Eine so intensive Führerbindung ist wirklich toll. Und das sie immer den Kontakt sucht und mir dann so vertraut, dass ist einfach nichts selbstverständliches.
Ganz zum Ende wurde noch 3 mal geschossen und den Test hatten wir mit Bravour bestanden.
Es war ein wunderschöner Tag. Umso schöner machte es eine Erinnerung die mir bei Facebook zeigte: Dieser Tag war auch unser ein jähriges Jubiläum. An diesem Tag hatten wir Elli zu uns geholt. Was für ein schöner Zufall, dass wir genau heute Ellis Geschwister wiedersehen durften und sehen durften zu was für wunderbaren Hunden sich alle entwickelt hatten.
Wer unsere Ergebnisse nachlesen möchte, kann dies übrigens tun, sobald diese in der Datenbank der LCD eingegeben wurden:
http://labrador.de/​zucht_datenbank.html?​id=16%2FX0617&​suche=vom%20Dornenbusch

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13. Juli 2017, 08:56

Der besoffene Hund

Okay, erst mal – NEIN unsere Elli hat keine Mon Cherie oder ähnliches vom Tisch geklaut. Auch gab es anlässlich irgendeines Feuerwerks kein „Beruhigungsscnäpsle“. Ganz im Gegenteil – unsere Elli musste ihre erste Narkose hinter sich bringen. Und dabei war sie nicht mal krank.
Nein, wir wollten eigentlich nur wissen, dass Elli auch gesund ist! Gerade bei schnellwachsenden Rassen wie eben auch dem Labrador kann es unter anderem auch durch Genetik und Überbelastung zur sogenannten Hüft- und /oder Ellbogendysplasie (kurz HD und ED) kommen. Und da wie bei uns eine Gelenkserkrankung nicht gerade angenehm ist und man dann doch auch schauen muss was und wie der Hund belasten kann und darf, war es für uns sehr wichtig zu wissen, ob Elli gesunde Gelenke hat. Aber nicht nur für Besitzer ist eine solche Untersuchung wichtig. Gerade auch für die Züchter sind solche Ergebnisse wichtig, da eben ein Teil dieser Krankheit auch angezüchtet und somit von der Vererbung abhängig ist. Für die Züchter im DRC und LCD sind solche Untersuchungen mit offiziellem Gutachten sogar Pflicht. Kranke Hunde mit bestimmten Schädigungsgraden dürfen auch nicht mehr oder nur mit bestimmten Auflagen in der Zucht eingesetzt werden. Aber auch für Welpeninteressenten und andere Züchter sind solche Gutachten interessant. So kann man daran erkennen und erahnen ob die zukünftigen Welpen der Hündin und des Rüden auch weiter gesund sind.
Zunächst ist so ein offizielles Röntgen mit Gutachten von – in unserem Falle – des LCD erst mal eine ganze Menge Papierkram ausfüllen. Es gibt wie wohl bei jeder offiziellen Untersuchung viele Dinge die man so beachten muss.
Aber irgendwann war es dann schließlich auch soweit und Elli hat einen kleinen Piecks bekommen. Natürlich hat Elli just im Falschen Moment, nämlich bei der Injektion des Medikamentes gezuckt. Allerdings hat die Menge schon gut gereicht und keine 5 Minuten später lag Elli tief schlafend neben mir. Es war schon erst mal sehr gruselig, weil sie sich mit dem Kopf auf meinen Schoß gelegt hatte und ich dann spürte wie langsam der Muskeltonus nachließ. Ich habe sie dann gleich mal ganz auf den Boden gelegt. Dann kam nach so ca. 10 Minuten die Helferin wieder, die kontrollierte ob Elli auch schläft und wir haben sie gemeinsam auf die Trage gelegt. 25 kg ohne Muskelspannung sind richtig schwer….
Nochmal15 Minuten später waren die Bilder auch schon fertig, der Tierarzt zeigte sie uns und schwupp war Elli auch schon wieder wach. Ganze Aufregung umsonst…
Die abschließenden Worte des Tierarztes waren, dass der Hund sich jetzt den Tag über in etwa so fühlt wie wenn Herrchen beim Stammtisch ein bisschen zu viel hatte. Und so wirkte sie zum Teil auch. Sie ging ein wenig unkoordiniert und man musste bisschen aufpassen, dass ihr nicht hinten die Füße weggeknickt sind. Außerdem stand sie generell total neben sich und wollte eigentlich nur noch schlafen. Trotzdem hat sie alles sehr gut weggesteckt und mitgemacht und die Gelenke sehen laut Tierarzt auch sehr gut aus. Jetzt müssen wir noch ein paar Wochen auf das offizielle Gutachten warten und dann geht’s richtig los!


16. Juni 2017, 10:54

Das Buffet ist eröffnet – Die Sache mit den Hinterlassenschaften

Hat man einen Labrador, so hat man ZUMEIST auch ein sehr verfressenes Tier. Das kann gerade, hinsichtlich effektivem Trainings sehr gut sein… Aber eben auch sehr ekelig und zum Teil gefährlich. Bei Elli haben wir das Pech, dass sie Katzenhinterlassenschaften über alles liebt *würg*. Und meist ist die Nase und das Schlingen schneller als wir mit einem NEIN! Nun gerade bei Katzenhinterlassenschaften ist ja oftmals das Problem, dass sie jederzeit in diversen Wiesen meist unsichtbar des Menschenauges liegen. Ganz anders sieht es da bei Hunden aus. Die Hinterlassenschaften liegen oftmals mitten im Weg, dass (auch wenn mir das noch nicht passiert ist) die Wahrscheinlichkeit des Drauftretens maximal ist. Ich als verantwortungsvoller Hinterlassenschaften Aufsammler ärgere mich da wirklich auch manchmal drüber. Denn gerade bei uns hängen am Anfang der hochfrequentierten Spazierwege eigentlich nette schwarze Tütchen bereit. Genau so stehen an bestimmten Stellen gut erreichbare öffentliche Mülleimer. Und man kann sogar die Tüten umsonst bei uns auf dem Rathaus holen. Ich kann wirklich verstehen, dass das viele unglaublich nervt. Was mich dann umso mehr stört, ist, dass diese Giftköder die ja zum Teil aus solchen Gründen ausgelegt werden, meist die Leute treffen, die verantwortungsvoll ihren Müll aufsammeln und wegwerfen.
Aber man muss ja sagen, dass nicht nur Hundemüll sondern auch viel Menschenmüll rumliegt. Und das zum Teil an Stellen… So habe ich mal einen ganzen vollen Gelben Sack, diverses Obst, eine gefüllte schwarze Pastikmülltüte, und diverse Kleinigkeiten IM WALD entdeckt in dem bei uns noch Rehe, Hasen und Füchse hausen.
Dabei ist eine Müllabgabe, wenn es nicht gerade die größten Problemstoffe sind ja auch kostenfrei und es gibt genug Stellen an denen man eben den Abfall abgeben kann.
Gott sei Dank, so muss ich dann doch wieder denken, muss ich bisher bei Elli nur mit Katzen aufpassen. Wenn sie ständig in Wald und Wiese nur noch nach den ganzen Essbaren Hinterlassenschaften suchen würde wäre das echt doof, das die ja auch ohne Köder zum Teil giftig für Hunde sind. Ich werde mir wohl nun auch demnächst mal ein Anti-Giftköder-Training zu Gemüte führen. Wer weiß was es hilft.

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